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vor 9 Monaten gefragt

Hallo ihr Lieben, wir haben seit ein paar Tagen ein Aussie Welpe (10 Wochen alt) ich hatte immer Hunde aber diesmal ist es eine extreme Herausforderung für uns. Er kommt nicht zur Ruhe (habe nun eine Box bestellt die kommt die Tage an) er lässt mich keine Sekunde aus den Augen und hat meistens abends eine Phase wo er komplett ausflippt … beißt/ bellt / schnappt in die Beine und will einfach nicht hören …. Sonst ist er tagsüber sehr toll und hört schon auf vieles. Bin etwas überfragt momentan weil dieses beissen und ausflippen wirklich an unsere Grenzen kommt, er hört einfach nicht auf egal was wir tun und welchen Ratschlag wir schon probiert haben. Hilfe 🙏

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Ernaehrungscoach_Daniela
Ernährungsberatung für Hund und Katz

Ich persönlich würde erst einmal schauen, was passiert, bevor der Hund seine wilden 5 Minuten bekommt. Wurde er gerade gefüttert? Wurde mit ihm gerade getobt und er dreht dabei hoch? Beginnt er damit das erlebte vom Tag zu verarbeiten und ist im Ganzen überfordert und von zu vielen Reizen gefordert?

Ich würde schauen, dass er gar nicht so hochdreht, sondern immer wieder über den Tag viele ruhige Momente einbauen. Zusammen auf eine Decke und entspannen. Sei es mit Entspannenden Massagen, Aromen oder einfach nur für den Hund langweilig sein.

Wenn es für den Hund zu schwer ist, sich zu entspannen, weil da noch Kinder sind, in einen gemeinsamen Raum zurückziehen und Türe zu, so dass man zu weit allein ist. 

Den Hund alleine in einem Raum zurückzulassen und ihn sich beruhigen lassen, ist in meinen Augen kontraproduktiv,. Es ist ein Baby, und ein Baby einfach in einen Raum geben und schreien lassen tut man ja heute auch nicht wirklich. Es wird dann bis zur Erschöpfung gehen, aber weder der Welpe noch ein Baby verstehen, was wir damit bezwecken wollen. Wir versetzten sie nur noch mehr in Panik und wenn es ganz dumm läuft, wird der Hund dann niemals alleine bleiben wollen und können, weil er Panik bekommt. 

Lieber schauen dass man den Punkt vor dem Hochdrehen erwischt und entspannt. Eine Box kann da unterstützend wirken, aber besser ist es ohne. Einfach nur Konsequent sein und nichts tun. Gerade diese Rassen müssen konsequent Ruhe lernen. Denn auch sie arbeiten nicht den ganzen Tag und schon gar nicht das ganze Jahr. 

Bei uns haben die Welpen gelernt, dass es im Haus keine Action gibt, maximal etwas wo man sich konzentrieren musste, wie Schnüffelspielchen in Form von Verlorensuchen oder Geruchsunterscheidung, ganz eventuell noch Formen und Farben unterscheiden. Ich sass auf der Decke oder neben dem Korb und habe gelesen oder gearbeitet. Später bin ich aufs Sofa, an den Schreibtisch oder sonst wohin umgezogen, während sich die Hund zurückgezogen und geschlafen haben. Man muss dafür aber auch darauf achten, dass eben über Tag viele Pausen sind und nicht zu viel Action. Den schmalen Grad zwischen über- und Unterforderung muss man finden. 

Wichtig ist auch das Futter. Es sollte alle Nährstoffe enthalten, aber nicht zu viel Energie liefern. Denn auch ein Überschuss an Energie kann zu solchen Schüben führen, wenn der Hund eben nicht weiß wohin mit seiner Energie.

Bei Welpen ist es normal dass die beißen oder mal ausrasten lass sie mal in einem Zimmer alleine (alle Wertgegenstände weg was sie kaputt machen könnten) und lass sie in ihrenausraster Allein in ihren Zimmer (Bestrafung) so lernen Welpen dass sie etwas falsch gemacht haben und konzentrieren sich darauf was sie genau falsch gemacht haben